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Wenn man am wenigsten damit rechnet!

Als erste Objekte werden oft Natur Produkte empfohlen. Beispielsweise Holzscheite oder Steine.
Diese haben eine naturelle unregelmäßige Oberfläche und bieten der Software so unzählige „Angriffspunkte“ für die Triangulation.

Das wusste ich bei meinen ersten Versuchen noch nicht, habe mich dann auch noch für etwas entschieden, dass sich als mehr als ungeeignet herausstellt. Ein Objekt mit glatter, spiegelnder Oberfläche.
Wie es der Zufall so wollte, gab es die ersten, wenn auch spärlichen Ergebnisse, wenn man am wenigsten damit rechnet.
Ich habe nach einem Objekt ausschau gehalten, dass möglichst eindeutig aus jeder Richtung zu erkennen ist. Da sprang mir eine Fernbedienung ins Auge (sprichwörtlich).
Durch die bedruckten Tasten, dachte ich, müsste es eigentlich eindeutig zuzuordnen sein.
Gesagt getan, dieses Mal auch mit dem Smartphone.
Und siehe da:

Die Darstellung der errechneten Kamera Position lässt auf Ergebnisse hoffen

Zwar wurde keine hoch detaillierte Punktewolke erstellt, jedoch wurde zumindest schon mal erkannt, dass die Kamera sich gedreht hat. Auch die Grundrisse der Fernbedienung sind zu erkennen (rechteckig).
Und das trotz der provisorischen „Befestigung“ des Smartphones am Stativ.
Da ich die Bilder unbedingt mit Stativ aufnehmen wollte, aber keine Halterung für das Smartphone habe, habe ich meine Kamera auf das Stativ geschraubt und das Smartphone mittels Klebeband an der Kamera befestigt. Nicht schön aber scheinbar ausreichend.
Zum Vergleich, das Resultat des ersten Versuches:

Trotz 32 Bilder, gibt es für die Software nur 2 Kamerapositionen

Fazit

Was auch zum mangelnden Ergebnis beigetragen haben dürfte, war der helle Hintergrund.
Die Fernbedienung ist weiß, da wäre ein dunkler Hintergrund angebrachter gewesen.
Bis Sonntag werde ich mir einen Stein oder ähnliches besorgen und auch nach einer besseren Beleuchtung ausschau halten.
Sollte der Versuch am Sonntag zufriedenstellende Ergebnisse liefern, werde ich mir die Anschaffung einer Kamera mit normalem Objektiv nochmal überlegen, alternativ vielleicht eine Stativaufnahme für das Smartphone.
Dann gibt es hoffentlich die erste brauchbare Punktewolke.

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