Patentrecht

Wichtige Informationen zum Thema Patentrecht und Urheberrecht

3D-Drucker werden immer beliebter und es stellt sich zwangsläufig die Frage, ob die Herstellung und Reproduktion dreidimensionaler Werkstücke immer mit dem geltenden Recht vereinbar ist, wenn das ursprüngliche Werk bereits geschützt ist. Wenn beispielsweise das Originalwerk urheberrechtlich geschützt ist, stellt die Digitalisierung im Druckprozess (Scan) bereits einen Vervielfältigungsakt dar und der Autor muss seine Zustimmung geben.

Dienstleister, Unternehmen und Künstler, die 3D-Drucke herstellen, sollten vor der Erstellung der 3D-Modelle einige rechtliche Fragen klären, damit sie später nicht in eine kostspielige Klage verwickelt werden.

Für den privaten Bereich sollte es deshalb eigentlich keine Probleme geben, da Sie in der Regel das Recht zum privaten Kopieren geltend machen können, wenn die Vorlage und die Daten für den 3D-Druck mit Zustimmung des Autors erhalten wurden.

Wenn Sie jedoch die hergestellten Produkte gewerblich verkaufen, sehen diese Regelungen anders aus..

Gewerblicher 3d-Druck

Dienstleister, Unternehmen und Künstler, die 3D-Drucke herstellen, sollten vor der Erstellung der 3D-Modelle einige rechtliche Fragen klären, damit sie später nicht in eine kostspielige Klage verwickelt werden.

einige Fragen sollten Sie sich vorab beantworten können:

  • Sind die Originalmodelle urheberrechtlich geschützt?
  • Sind die Dateien der Modelle, sozusagen die 3D-Daten, urheberrechtlich geschützt?
  • Können 3D-Modelle zur Reproduktion von Kunstgegenständen und Waren verwendet werden?
  • Was darf mit einem 3D-Druckern überhaupt reproduziert werden?

Um Verwarnungen, einstweilige Verfügungen und Klagen zu vermeiden, sollte daher vorab geklärt werden, was problemlos digitalisiert werden kann und welche Daten verwendet werden dürfen.
Grundsätzlich gillt: Alles nur mit Erlaubsnis des Urhebers 

Im Prinzip kann alles im 3D-Druck verwendet werden, wenn der Urheber diesem zustimmt. Genau hier liegt jedoch das Problem. Wenn es einen Urheber gibt, dann gibt es auch ein urheberrechtlich geschütztes Werk und die Verwendung und Verbreitung des Werkes darf nur mit Zustimmung des Urhebers erfolgen.

Probleme mit dem Urheberrecht können daher auftreten, wenn das Erstwerk bereits urheberrechtlich geschützt ist. Wichtig: Sie könnten auch schon Pläne und Daten auch im 3D-Druck geschützen sein.

Illegaler 3D-Druck hat Rechtsfolgen!

Wenn Sie mit rechtswidrigen 3D-Drucken handeln, können gegen Sie Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche geltend machen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Streitmengen in diesen Fällen sehr hoch sind, was mit erheblichen Kosten verbunden sein kann. Es spielt keine Rolle, ob die Person wusste oder nicht wusste, dass seine Handlungen rechtswidrig waren.

Um Ihnen bei Ihrer ersten Recherche etwas behilflich sein zu können, empfehlen wir Ihnen sich vorab im öffentlichen Register nach existierenden Patenten zu informieren.

Dieser Artikel dient lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Rechtsberatung dar!

Wir versuchen jedes veröffentliche Produkt zu pürfen und behalten uns vor, dieses zu entfernen, wenn wir einen Verstoß feststellen!Quelle:3d-Druck – Fragen zum Urheberrecht von ggr-law.de