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Häuser aus dem 3D Drucker

Dass der 3D Druck durch seine Flexibilität und Einfachheit so beliebt ist brauch man nicht anzweifeln.
Aus einer Spielerei oder Idee wird ein professioneller Branchenzweig.
Die Automobil und Luftfahrtbranche und die Medizin haben den 3D Druck bereits für sich entdeckt.
Nun zieht die Baubranche nach. Immobilien sollen gedruckt werden. Häuser mit dem 3D Drucker herzustellen spart Material und Zeit.
Material weil nur an den Stellen aufgetragen, an denen es benötigt wird.
Zeit weil der Drucker keine Pause macht und 24h lang arbeiten könnte.

Das vernichtet Arbeitsplätze und ist unmenschlich!

schlichtweg – Nein.
Die Tätigkeiten und Aufgabenbereiche verschieben sich lediglich.
Viele weitreichende Veränderung haben traditionelle Jobs zerstört. Gleichzeitig brachten sie oft mehrere Neue mit sich.
Der Austausch von Kutschen gegen Autos mag Tierärzten, Futterlieferanten und Hufschmieden die Arbeitsplätze genommen haben, dafür wurden Jobs als KFZ-Mechaniker geschaffen. Tankstellen und Ersatzteillieferanten waren notwendig.
So wird der Wandel vom Hausbau auch die Baubranche ändern können:
Es werden von Menschen keine Steine mehr gesetzt, sondern Programme geschrieben.
Statt Gerüste aufzustellen, werden Drucker aufgebaut.
Zudem gibt es Feinheiten die ein Drucker (noch) nicht kann:

  • Kabel ziehen
  • Wasserleitungen verlegen
  • Sanitär Anlagen einbauen
  • Wände streichen
  • Fenster und Türen einsetzen und ausrichten

Vorteile sind weitreichend und branchenübergreifend.
Beispielsweise sinken Gesundheitskosten durch den Wegfall körperlich belastender Arbeit.
Mit dem Trend gehen, statt gegen anzukämpfen. Das Teuerste an der Fertigung oder Herstellung sind meistens Personalkosten. Nicht ohne Grund wird viel in Fern-Ost produziert und anschließend importiert.
Im Ausland herzustellen und zu importieren mag bei Kleinteilen wie Fenster oder Türen noch funktionieren.
Bei ganzen Häusern werden die Transportkosten die Ersparnisse jedoch möglicherweise überschreiten.
Zudem ist Made in Germany noch immer ein Markenzeichen.
Mit der Möglichkeit Häuser zu drucken erhält man Made in Germany zum Discountpreis.
Man muss bald wahrscheinlich nicht mehr mit 250.000 € rechnen, sondern nur noch mit 50.000 € oder noch weniger.
Eine Kosten und Bauzeitreduzierung waren bereits die stationäre und teilweise Fertigstellung von Fertighäusern.
Am Bestimmungsort nur noch zusammensetzen spart Zeit.
Noch mehr Zeit und Geld lässt sich mit dem Druck eines Hauses erreichen.

Designen – Bodenplatte gießen – Drucker aufbauen

Einzelne Arbeiten werden bei der Überwachung und dem Einsetzten von beispielsweise Fenster oder Türstürzen erfolgen, sowie bereits erwähnt in der Installation von Elektrik und Sanitäranlagen.
Man darf gespannt sein, inwiefern sich diese Möglichkeit Wohnraum zu schaffen durchsetzen wird.
Wie Häuser aus dem 3D Drucker aussehen können zeigt folgendes Video

Yhnova Batiprint3D

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