Oberfläche: körnig
Min. Wandstärke: 1.5
Auflösung: 0.1
Schichtdicke: 0.15
Preis:
Stabilität:
Flexibilität:
Genauigkeit:
Abriebfestigkeit:

Druck:
Farben:

Pro: UV-Durchlässig, Zulassungen für Lebensmittelkontakt, Verbesserte Chemikalienbeständigkeit, Erhöhte Schlagzähigkeit
Contra: Nachlassende Formstabilität bei zunehmender Temperatur, Zerkratzt schneller als Glas, Warping Risiko Hoch
Drucktemperatur: 210 – 240 °C
Druckbetttemperatur: keine Angaben

Polymthylmethacrylate (PMMA)

Polymethylmethacrylat (PMMA), allgemein bekannt als Acryl oder Acryl, ist ein glasartiger Kunststoff. Da es in Pulverform verwendet wird, sind die 3D-Drucke undurchsichtig.

Für den 3D-Druck wird PMMA als feines, aber körniges Pulver verwendet, das schichtweise aufgeklebt und von unten nach oben aufgebaut wird.

Dies führt zu einer rauen, körnigen Oberfläche des Materials, die eine geringe Abriebfestigkeit aufweist. Aus diesem Grund nutzt sich das Material bei hohen Reibungskräften schnell ab. Die Wandstärken sollten 1,5 mm nicht unterschreiten, da das Modell nach dem Drucken noch gereinigt und mit einem Bindemittel infiltriert werden muss, um die endgültige Stabilität zu gewährleisten. Durch die hohe Auflösung von 0,1 mm können sehr feine Details wiedergegeben werden, der 3D-Druck in diesem Material sollte jedoch nicht vergessen, die Mindestwandstärke einzuhalten.

Nach dem Kleben und Infiltrieren des Pulvers ist das Material praktisch nicht flexibel. Trotz seiner Steifigkeit ist das Material nicht zu stabil und ziemlich spröde und sollte keiner hohen mechanischen Beanspruchung ausgesetzt werden.

In der Regel werden gedruckte Objekte aus diesem Material zu Illustrationszwecken und zur Erstellung von Prototypen mit einem hohen Detaillierungsgrad verwendet. Die Genauigkeit ist so hoch, dass die Teile sogar als verlorenes Modell für den Metallguss verwendet werden können.